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Eine Statusseite einrichten. Was drauf gehört, wo sie läuft.

Bei jeder Störung ist die erste Frage dieselbe: Liegt es an mir oder an allen? Eine Statusseite beantwortet sie ohne Anruf. Dieser Ratgeber zeigt, was darauf gehört, wie Sie sie in fünf Schritten einrichten und welche kostenlosen Wege es gibt.

Von Paul Czichos, Beratung und Projektbetreuung bei der czichos.net GmbH · Aktualisiert am

Wozu eine Statusseite

Wozu eine Statusseite? Die erste Frage jeder Störung.

Klemmt die Anmeldung, prüft jeder in der Geschäftsstelle erst den eigenen Rechner, das WLAN und den Browser und ruft dann eine Kollegin an. Eine Statusseite verkürzt das auf einen Blick.

Sie entlastet auch die, die sich kümmern: Statt zehn Anrufen mit derselben Frage genügt ein Hinweis auf der Seite. Und sie schafft Vertrauen, weil sie auch Unangenehmes meldet.

Warum Störungen ohne Überwachung oft erst nach Stunden auffallen, steht im Ratgeber Wenn die Vereins-IT ausfällt.

Was drauf gehört

Was auf eine Statusseite gehört. Sechs Angaben genügen.

Die Seite richtet sich an Menschen, die arbeiten wollen.

01

Dienste in Alltagssprache

E-Mail, Dateiablage, Website, Telefon. Keine Servernamen.

02

Ein Zustand je Dienst

In Ordnung, eingeschränkt, gestört. Jede Stufe hat eine eindeutige Farbe und ein Wort.

03

Der Gesamtzustand oben

Ein Satz, der sagt, ob alles läuft. Die Einzelheiten stehen darunter.

04

Hinweise und Wartungen

Ein kurzer Text, wenn etwas bekannt ist oder eine Wartung ansteht. Mit Datum statt „heute“.

05

Der Stand der Angaben

Ohne Zeitpunkt der letzten Prüfung weiß niemand, ob „in Ordnung“ aktuell ist.

06

Ein Weg für Rückmeldungen

Eine Adresse oder Nummer für Meldungen, die auch bei einer Störung funktioniert.

In fünf Schritten

Statusseite einrichten. So richten Sie eine Statusseite ein.

Wichtiger als das Werkzeug sind Messung, Standort und Zuständigkeit.

  1. Schritt 1: Die Dienste auflisten

    Welche Dienste nutzen Ihre Leute tatsächlich und würden sie vermissen? Fünf bis zehn Einträge genügen den meisten Organisationen.

  2. Schritt 2: Festlegen, wie der Zustand entsteht

    Von Hand gepflegt veraltet eine Statusseite schnell. Besser ist eine automatische Prüfung, die neben der Erreichbarkeit auch die Anmeldung testet.

  3. Schritt 3: Getrennt betreiben

    Die Statusseite darf nicht auf demselben Server laufen wie die Dienste, die sie überwacht. Sonst fällt sie mit ihnen aus. Am einfachsten ist eine eigene Adresse bei einem anderen Anbieter.

  4. Schritt 4: Die Adresse bekannt machen

    Als Lesezeichen in jedem Browser, in der E-Mail-Signatur der Geschäftsstelle und auf der Störungsliste an der Wand.

  5. Schritt 5: Zuständigkeit klären

    Wer schreibt die Hinweise, wer entscheidet über Wartungstermine? Eine Person und eine Vertretung genügen, beide müssen es wissen.

Selbst machen oder machen lassen

Kostenlose Statusseite: Uptime Kuma und Co. Eine einfache Statusseite kostet nichts.

Es gibt gute kostenlose Werkzeuge. Den Aufwand macht die Messung dahinter.

Selbst einrichten

Wenn Sie wenige, öffentlich erreichbare Dienste haben

  • Uptime KumaQuelloffen, prüft Adressen und bringt eine Statusseite mit. Läuft auf einem kleinen Server, getrennt von Ihren Diensten.
  • UpptimeEine Statusseite, die komplett über GitHub läuft, ohne eigenen Server. Kostenlos für öffentliche Projekte.
  • Die kostenlose Stufe eines Uptime-DienstesMehrere Anbieter haben kostenlose Tarife mit einfacher Statusseite. Achten Sie auf den Sitz des Anbieters.

Betreiben lassen

Wenn die Seite zeigen soll, was hinter der Anmeldung passiert

  • Funktion statt ErreichbarkeitOb die Anmeldung klappt, sieht ein Test von außen nicht. Dafür braucht es Zugriff auf die Systeme.
  • Niemand pflegt die HinweiseSteht seit Tagen „in Ordnung“ auf der Seite, während alle telefonieren, verliert sie ihr Vertrauen.
  • Viele Dienste, mehrere AnbieterLiegen Mail, Dateien und Telefon bei verschiedenen Stellen, muss jemand alles zusammenführen.

In eigener Sache: Wir verdienen an der zweiten Spalte. Hat Ihr Verein eine Website und ein paar Postfächer, richten Sie Uptime Kuma oder einen kostenlosen Dienst ein und machen Sie die Adresse bekannt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Statusseite. Was Vereine dazu fragen.

Was ist eine Statusseite?

Eine Webseite, die zeigt, ob die Dienste einer Organisation gerade funktionieren, etwa E-Mail, Dateiablage und Website. Bei einer Störung sieht man dort ohne Anruf, ob es am eigenen Gerät liegt.

Warum darf die Statusseite nicht auf dem eigenen Server laufen?

Sonst fällt sie mit den Diensten aus, über die sie berichten soll. Sie gehört deshalb auf eine getrennte Infrastruktur.

Muss eine Statusseite öffentlich sein?

Nein. Nutzen nur die eigenen Leute die Dienste, genügt eine intern bekannte Seite oder eine mit Anmeldung. Öffentlich lohnt sie sich, wenn Mitglieder oder Partner betroffen sind.

Wie aktuell muss eine Statusseite sein?

Automatische Prüfungen laufen typischerweise im Abstand von einer bis wenigen Minuten. Die Seite sollte anzeigen, wann zuletzt geprüft wurde.

Ihre eigene Statusseite

Jede Organisation bekommt bei uns eine eigene Statusseite unter status.connecteeva.eu. Die Zustände kommen aus unserer Überwachung, die auch die Anmeldung prüft. Hinweise schreiben wir dazu. Die Seite läuft getrennt von den Diensten, über die sie berichtet.

Statusseite ansehen

Sie wollen eine Statusseite? Fragen Sie uns.

Schreiben Sie uns, welche Dienste Ihre Organisation nutzt und wer sie betreibt. Wir sagen Ihnen, ob unsere Statusseite passt oder ein kostenloses Werkzeug genügt.

Unverbindlich und ohne Vertrag. Wir melden uns in der Regel binnen eines Werktags und zeigen Ihnen das Werkzeug gern in einem kurzen Termin.

Lieber direkt? E-Mail schreiben · 030 994048000 anrufen

Anschrift czichos.net GmbH
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