Dienste in Alltagssprache
E-Mail, Dateiablage, Website, Telefon. Keine Servernamen.
Ratgeber · Betrieb
Bei jeder Störung ist die erste Frage dieselbe: Liegt es an mir oder an allen? Eine Statusseite beantwortet sie ohne Anruf. Dieser Ratgeber zeigt, was darauf gehört, wie Sie sie in fünf Schritten einrichten und welche kostenlosen Wege es gibt.
Von Paul Czichos, Beratung und Projektbetreuung bei der czichos.net GmbH · Aktualisiert am
Wozu eine Statusseite
Klemmt die Anmeldung, prüft jeder in der Geschäftsstelle erst den eigenen Rechner, das WLAN und den Browser und ruft dann eine Kollegin an. Eine Statusseite verkürzt das auf einen Blick.
Sie entlastet auch die, die sich kümmern: Statt zehn Anrufen mit derselben Frage genügt ein Hinweis auf der Seite. Und sie schafft Vertrauen, weil sie auch Unangenehmes meldet.
Warum Störungen ohne Überwachung oft erst nach Stunden auffallen, steht im Ratgeber Wenn die Vereins-IT ausfällt.
Was drauf gehört
Die Seite richtet sich an Menschen, die arbeiten wollen.
E-Mail, Dateiablage, Website, Telefon. Keine Servernamen.
In Ordnung, eingeschränkt, gestört. Jede Stufe hat eine eindeutige Farbe und ein Wort.
Ein Satz, der sagt, ob alles läuft. Die Einzelheiten stehen darunter.
Ein kurzer Text, wenn etwas bekannt ist oder eine Wartung ansteht. Mit Datum statt „heute“.
Ohne Zeitpunkt der letzten Prüfung weiß niemand, ob „in Ordnung“ aktuell ist.
Eine Adresse oder Nummer für Meldungen, die auch bei einer Störung funktioniert.
In fünf Schritten
Wichtiger als das Werkzeug sind Messung, Standort und Zuständigkeit.
Welche Dienste nutzen Ihre Leute tatsächlich und würden sie vermissen? Fünf bis zehn Einträge genügen den meisten Organisationen.
Von Hand gepflegt veraltet eine Statusseite schnell. Besser ist eine automatische Prüfung, die neben der Erreichbarkeit auch die Anmeldung testet.
Die Statusseite darf nicht auf demselben Server laufen wie die Dienste, die sie überwacht. Sonst fällt sie mit ihnen aus. Am einfachsten ist eine eigene Adresse bei einem anderen Anbieter.
Als Lesezeichen in jedem Browser, in der E-Mail-Signatur der Geschäftsstelle und auf der Störungsliste an der Wand.
Wer schreibt die Hinweise, wer entscheidet über Wartungstermine? Eine Person und eine Vertretung genügen, beide müssen es wissen.
Selbst machen oder machen lassen
Es gibt gute kostenlose Werkzeuge. Den Aufwand macht die Messung dahinter.
Selbst einrichten
Betreiben lassen
In eigener Sache: Wir verdienen an der zweiten Spalte. Hat Ihr Verein eine Website und ein paar Postfächer, richten Sie Uptime Kuma oder einen kostenlosen Dienst ein und machen Sie die Adresse bekannt.
Häufige Fragen
Eine Webseite, die zeigt, ob die Dienste einer Organisation gerade funktionieren, etwa E-Mail, Dateiablage und Website. Bei einer Störung sieht man dort ohne Anruf, ob es am eigenen Gerät liegt.
Sonst fällt sie mit den Diensten aus, über die sie berichten soll. Sie gehört deshalb auf eine getrennte Infrastruktur.
Nein. Nutzen nur die eigenen Leute die Dienste, genügt eine intern bekannte Seite oder eine mit Anmeldung. Öffentlich lohnt sie sich, wenn Mitglieder oder Partner betroffen sind.
Automatische Prüfungen laufen typischerweise im Abstand von einer bis wenigen Minuten. Die Seite sollte anzeigen, wann zuletzt geprüft wurde.
Jede Organisation bekommt bei uns eine eigene Statusseite unter status.connecteeva.eu. Die Zustände kommen aus unserer Überwachung, die auch die Anmeldung prüft. Hinweise schreiben wir dazu. Die Seite läuft getrennt von den Diensten, über die sie berichtet.
Schreiben Sie uns, welche Dienste Ihre Organisation nutzt und wer sie betreibt. Wir sagen Ihnen, ob unsere Statusseite passt oder ein kostenloses Werkzeug genügt.
Unverbindlich und ohne Vertrag. Wir melden uns in der Regel binnen eines Werktags und zeigen Ihnen das Werkzeug gern in einem kurzen Termin.
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